Immobilienpreise Frankfurt nach Stadtteil

Was Eigentumswohnungen in den Frankfurter Stadtteilen kosten — aktuelle Transaktionspreise 2025 auf Basis der amtlichen Daten des Gutachterausschusses Frankfurt am Main. Stand: Mitte 2026.

Preisniveau 2025 nach Stadtteil

Die folgenden Spannen fassen die mittleren Transaktionspreise für Eigentumswohnungen 2025 je Stadtteil zusammen — von älterem Bestand am unteren bis zu Neubau und saniertem Altbau am oberen Rand. Klicken Sie auf einen Stadtteil für die jeweilige Seite.

StadtteilEigentumswohnungen 2025 €/m²
Westend6.500–9.400
Nordend / Ostend5.900–9.100
Innenstadt / Gallus4.300–8.000
Sachsenhausen4.500–7.500
Bockenheim4.600–7.100
Bornheim4.600–6.600
Niederrad3.800–5.400
Bergen-Enkheim3.700–4.900
Höchst3.300–5.000

Eigene Zusammenfassung nach Baujahrklassen. Quelle: Gutachterausschuss für Immobilienwerte Frankfurt am Main, Immobilienmarktbericht 2026 (Datenjahr 2025). Nordend und Ostend werden im Bericht gemeinsam ausgewiesen. Durchschnitts-/Orientierungswerte, keine Verkehrswerte.

Spitzenlagen und günstigere Lagen

Am teuersten bleibt das Westend mit Werten bis rund 9.400 €/m², gefolgt von Nordend und Ostend. Die teuersten Neubauwohnungen der Stadt wurden 2025 in Bornheim verkauft (im Mittel rund 9.600 €/m²), wobei das Neubausegment dort gegenüber 2024 um rund 8 % nachgab. Deutlich günstiger sind die westlichen Stadtteile um Höchst (ab rund 3.300 €/m²). Stadtweit lagen Altbauwohnungen (vor 1919) 2025 im Mittel bei rund 5.910 €/m², Neubauten bei rund 7.820 €/m².

Zehn Jahre im Vergleich (2015 → 2025)

Über die vergangene Dekade sind die Frankfurter Wohnungspreise deutlich gestiegen. Ältere Bestandswohnungen (Baujahr vor rund 1950) kosteten stadtweit 2015 im Mittel rund 3.750 €/m², 2025 rund 5.600 €/m² — ein Plus von etwa 50 %. Neubauwohnungen legten noch stärker zu: von rund 4.390 €/m² (2015) auf rund 7.820 €/m² (2025), also um rund drei Viertel. In den zentralen Stadtteilen fiel der Anstieg im Altbestand besonders kräftig aus.

Quelle: Immobilienmarktberichte 2016 und 2026, Gutachterausschuss für Immobilienwerte Frankfurt am Main; eigene Auswertung. Die Baujahr-Kategorien haben sich über die Dekade leicht verschoben — die Werte sind daher richtungsweisend.

So lesen Sie die Zahlen

In Frankfurt bestimmt vor allem das Baujahr den Preis — deshalb Spannen statt Einzelwerte. Es handelt sich um Transaktions-Durchschnitte des Jahres 2025, keinen Zehn-Jahres-Verlauf. Für Ihre konkrete Wohnung ist eine individuelle Bewertung der verlässliche Weg. Wie sich Frankfurt im gesamten Rhein-Main-Gebiet einordnet, zeigt der Immobilienpreise-Report Rhein-Main.

Häufige Fragen

Welcher Frankfurter Stadtteil ist am teuersten?

Das Westend führt mit Eigentumswohnungspreisen bis rund 9.400 €/m² (2025), gefolgt von Nordend/Ostend. Die teuersten Neubauwohnungen wurden in Bornheim verkauft (im Mittel rund 9.600 €/m²).

Was kosten Eigentumswohnungen in günstigeren Lagen?

In den westlichen Stadtteilen um Höchst beginnen die mittleren Preise 2025 bei rund 3.300 €/m²; auch Niederrad und Bergen-Enkheim liegen im moderateren Segment.

Warum werden Spannen statt einzelner Preise genannt?

Weil in Frankfurt das Baujahr den Preis stark bestimmt. Der Bericht schlüsselt die Preise je Stadtteil nach Baujahrklassen auf; die Spanne bildet diese Bandbreite ab.

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Quelle & Stand

Stand: Mitte 2026. Datengrundlage: Gutachterausschuss für Immobilienwerte Frankfurt am Main, Immobilienmarktbericht 2026 (Datenjahr 2025); die hier gezeigten Spannen sind eine eigene Zusammenfassung der amtlichen Werte. Es handelt sich um Durchschnitts- und Orientierungswerte; dieser Überblick ersetzt keine individuelle Bewertung.

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