Kaufnebenkosten-Rechner
Berechnen Sie die Nebenkosten beim Immobilienkauf in Sekunden: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und optional die Maklerprovision — für alle 16 Bundesländer.
Unverbindliche Orientierung, keine Steuer- oder Rechtsberatung. Grunderwerbsteuer-Sätze Stand 2026 (können sich ändern). Notar- und Grundbuchkosten sind gesetzlich gestaffelte Schätzwerte (GNotKG) und variieren im Einzelfall. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich an Notar bzw. Steuerberater — wir vermitteln gerne.
Welche Kaufnebenkosten fallen beim Immobilienkauf an?
Neben dem eigentlichen Kaufpreis entstehen beim Immobilienkauf weitere Kosten, die Käufer einplanen sollten — Banken finanzieren diese in der Regel nicht mit. Als Faustregel liegen die Kaufnebenkosten je nach Bundesland und Maklerprovision bei rund 8 bis 13 % des Kaufpreises.
Grunderwerbsteuer
Der größte Einzelposten. Die Grunderwerbsteuer ist Ländersache und liegt 2026 zwischen 3,5 % (Bayern) und 6,5 % (u. a. NRW, Brandenburg). In Hessen beträgt sie 6,0 %, in Rheinland-Pfalz 5,0 %. Maßgeblich ist der Standort der Immobilie; fällig wird die Steuer nach der notariellen Beurkundung.
Notarkosten & Grundbucheintrag
Notar und Grundbuchamt sind beim Immobilienkauf gesetzlich vorgeschrieben. Die Gebühren richten sich nach dem GNotKG und liegen zusammen üblicherweise bei rund 1,5 bis 2,0 % des Kaufpreises (Notar ca. 1,5 %, Grundbucheintrag ca. 0,5 %).
Maklerprovision
Seit Dezember 2020 wird die Maklerprovision beim Verkauf von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen an Verbraucher in der Regel zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Die Höhe ist ortsüblich und wird vor Beauftragung schriftlich festgehalten. Im Rechner ist die Käuferprovision optional — passen Sie den Prozentsatz an Ihre Region an.
Sie planen einen Verkauf oder Kauf im Rhein-Main-Gebiet? Sprechen Sie uns an — wir begleiten Sie strukturiert und vermitteln bei steuerlichen oder rechtlichen Fragen erfahrene Berufsträger.
Häufige Fragen zu den Kaufnebenkosten
Wer zahlt die Grunderwerbsteuer – Käufer oder Verkäufer?
In der Regel trägt der Käufer die Grunderwerbsteuer; so wird es üblicherweise im Kaufvertrag festgelegt. Rechtlich sind zwar beide Parteien Steuerschuldner, das Finanzamt wendet sich jedoch zuerst an den Käufer.
Kann ich die Kaufnebenkosten mitfinanzieren?
In der Regel nicht – Banken finanzieren die Kaufnebenkosten meist nicht mit. Planen Sie diese daher als Eigenkapital zusätzlich zum Kaufpreis ein.
Wann wird die Grunderwerbsteuer fällig?
Nach der notariellen Beurkundung stellt das Finanzamt einen Steuerbescheid; die Steuer ist dann meist innerhalb weniger Wochen zu zahlen. Erst nach Zahlung wird die Eigentumsumschreibung im Grundbuch möglich.
Lässt sich bei den Kaufnebenkosten sparen?
Der Grunderwerbsteuersatz ist je Bundesland festgelegt und nicht verhandelbar. Bewegliches Inventar wie Einbauküche oder Möbel kann jedoch separat und marktgerecht im Kaufvertrag ausgewiesen werden und mindert die Bemessungsgrundlage. Lassen Sie sich dazu von Notar oder Steuerberater begleiten.
Weiterer Rechner: Verkaufserlös-Rechner — was nach Restschuld, Vorfälligkeit und Maklerprovision vom Verkaufspreis übrig bleibt.
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